In den letzten Jahren habe ich sehr unterschiedliche Erfahrungsräume erlebt: sehr tragfähige Formen von Kontakt und lebendigem Miteinander — Räume, in denen Menschen gesehen werden, wie sie sind und damit willkommen sind, wo Grenzen gewürdigt werden — und auch solche, in denen Kontakt deutlich weniger tragfähig ist. Solche Gegensätze klären den eigenen Maßstab.
Aus dieser Klarheit heraus beginnt für mich eine neue Bewegung nach außen. Diese Bewegung folgt keinem festen Reiseplan. Sie entsteht von Moment zu Moment — im Wechsel von Innehalten und Aufbrechen. Eher eine tägliche Peilung als eine festgelegte Route.
Aufbrechen
So wird es in nächster Zeit mehr Phasen geben, in denen ich unterwegs bin — nicht als klassische Reise, sondern als beweglicher Lebens- und Arbeitsraum. Mit leichtem Gepäck, offenem Blick und der Bereitschaft, Orte und Begegnungen auf mich wirken zu lassen. Was entsteht, ergibt sich im Gehen. Und manchmal auch im Fahren — von Ort zu Ort. Meine äußere Reise ist dabei auch technisch getragen: elektrisch unterwegs, mobil arbeitend und digital verbunden. Parallel öffnet sich darin ein weiteres experimentelles Erfahrungsfeld für mich.
Begleitung
Bewegung heißt auch loslassen. Vielleicht ist es deshalb so wertvoll, unterwegs nicht nur Begleiter zu sein, sondern selbst begleitet zu werden.
An meiner Seite ist meine aufmerksame Border-Collie-Hündin Leela, die immer wieder eine Inspiration für Lebendigkeit ist.
Come along ist eine Einladung, auf Augenhöhe mitzugehen — zu begleiten und begleitet zu werden.